Der HGV Laudenbach präsentierte am 21.9.25 um 16.00 Uhr einen Film zum Theaterstück ‚750 Jahre Laudenbach‘. Der damalige Bürgermeister und Initiator Alfred Zenger moderierte selbst die Vorführung im mit über 60 Besuchern vollbesetzten Feuerwehrhaus an. Er begrüßte die auswärtigen Schauspieler von damals und freute sich, dass sowohl der aktive Bürgermeister Distler, wie auch dessen ehemalige Kollegen Reiß und Klein anwesend waren. Danach erinnerte er daran, dass zu diesem Jubiläum auch ein von Diez Eilbacher gestalteter Gedenkstein am Feuerwehrhaus aufgestellt wurde. Außerdem gab die Gemeinde Laudenbach in Zusammenarbeit mit dem Heimat- und Verkehrsverein eine Chronik zur Ortsgeschichte heraus, die hauptsächlich auf der Arbeit unseres Heimathistorikers Alois Reiß basierte. Die örtlichen Vereine, unter Führung der Fußballer, hatten außerdem im Ortskern ein Dorffest veranstaltet.
Das Theaterstück stammt zum Großteil aus der Feder von Alfred Zenger (eine Szene von Hubert Eilbacher). Erich May inszenierte zusammen mit Sabine Steinbeck, die auch die Moderation (Erklärung der einzelnen Szenen) übernahm, die Vorführung. Der Film entstand bei der Präsentation des Theaterstücks im Jahr 2000 im Schlosshof.
Es beginnt mit der Aufnahme von Geflüchteten aus der zerstörten Siedlung Wallhausen im Jahr 1250. Danach wird der Kauf Laudenbachs durch Ritter Götz von Fechenbach von Heinrich von Rieneck anno 1315 dargestellt. Es folgen mehrere kurze Episoden, die zeigen, wie Laudenbach in den Jahren 1556 bis 1634 sechsmal die Konfession zwischen katholisch und evangelisch wechselte. In der nächsten Szene endet die adlige Vorherrschaft in Laudenbach mit der Revolution 1848 – 1850. Die letzte Szene beschreibt das Leben der Laudenbacher Adligen im auslaufenden 19-ten Jahrhundert bis der letzte Fechenbacher im Jahr 1907 starb und damit das Geschlecht der Fechenbacher ausgestorben war.

Nach interessanten 90 Minuten dankte Alfred Zenger nochmals den damaligen Mitwirkenden, den 65 Laiendarstellern aus Laudenbach und Kleinheubach, den Helfern, die die historischen Kostüme genäht oder ausgeliehen hatten, sowie den Damen von Aufseß, die den Schlosshof für die Aufführung zur Verfügung gestellt hatten. Nachdem der Applaus geendet hatte ergriff noch Bernd Klein das Wort. Er dankte Alfred Zenger, den er als Initiator, Kopf und Motor der damaligen Vorführung bezeichnete. Die Besucher waren zufrieden, hatten sie doch einen sehr interessanten Rückblick auf die Geschichte Laudenbachs erlebt.Lorem ipsum dolor sit amet, consectetur adipiscing elit. Ut elit tellus, luctus nec ullamcorper mattis, pulvinar dapibus leo.